Kultur, Soziokultur & Kulturelle Bildung

»Was hamsebloss mit mir gemacht?«

Über den Verein

Henry-Ford

Henry Ford

``Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist.``

ars popularis e.V. ist eine Vereinigung von Künstlern und Kulturschaffenden zur Förderung der kulturellen Bildung und kulturellen Identität.

Der Verein wurde im Oktober 2010 gegründet, um durch künstlerische Angebote die kulturelle Identität zu stärken und für den Bereich der „Kulturellen Bildung im ländlichen Raum“ experimentelle Lösungsmodelle zu entwickeln, umzusetzen, zu dokumentieren und als Dienstleistung interessierten Vereinigungen (Schulen, etc.) anzubieten. Bereits 2011 arbeitete er ein Modellprojekt der Kulturellen Bildung im Kulturraum Vogtland-Zwickau und erhielt für seine Arbeit Förderungen u.a. der Kulturstiftung Sachsen und von Aktion Mensch.

Kulturelle Bildung verlangt den Kontakt und die Auseinandersetzung mit Kunst. Die ländlichen Regionen verfügen allerdings nur begrenzt über hinreichende Angebote.

Imagefilm ars popularis

Unser Imagefilm besteht aus einem längeren Film und verschiedenen kurzen Sequenzen. Mehr zusehen gibt es auf unserem Youtube-Channel:
https://www.youtube.com/channel/UCWGa_CjmodgWu2muJGqMq_Q

IMPULS Festival 2016

Impuls_Aufmacher2
Impuls_Aufmacher

Impulsfestival

»Was hamsebloß mit mir gemacht?«
22.–26.9.2016

Donnerstag, 22.9.

Das Neuberin-Ensemble zeigt ein Programm mit den berühmten Sketchen von Loriot: der Fernsehabend, Eheberatung, das Ei … um nur einige zu nennen, enthüllen die Komik unserer Bemühungen auf dem dünnen Eis der Kommunikation. Kleinbürger stolpern über ihre großen Füße durch das Dickicht von Annahme und Wirklichkeit. (60 min)
Eintritt 9,- € ; ermäßigt 5,- €

Freitag, 23.9.

Gewalt, Mobbing und Bullying unter Jugendlichen
Für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren
Jugendtheater des Ensemble Radiks, Berlin

In der Art eines Stationendramas führt uns Alex in seine Welt: Eine Welt, die einerseits geprägt ist durch die Suche nach Nähe und Anerkennung, andererseits aber durch Sprachlosigkeit und Ignoranz. In kurzen prägnanten Dialogszenen schildert er die Beziehung zu seinen Eltern, spricht über seine Wünsche und Ängste. Auch Andere lässt er zu Wort kommen: eine Jobvermittlerin, die Sekretärin der Schule und zuletzt eine Mitschülerin seiner Klasse. Ein wesentlicher Teil des Stückkonzeptes ist, dass sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an ihr Publikum wenden und so in eine Diskussion und Nachbereitung überleiten. Das Stück entstand in Zusammenarbeit mit Psychologen, erfahrenen Pädagogen sowie dem Bundesverband Mediation e.V. und bietet einen fundierten Beitrag zum Thema Gewaltprävention. (60 min)
Eintritt 4,50 €

Das Neuberin-Ensemble zeigt ein Programm mit den berühmten Sketchen von Loriot: der Fernsehabend, Eheberatung, das Ei … um nur einige zu nennen, enthüllen die Komik unserer Bemühungen auf dem dünnen Eis der Kommunikation. Kleinbürger stolpern über ihre großen Füße durch das Dickicht von Annahme und Wirklichkeit. (60 min)
Eintritt 9,- € ; ermäßigt 5,- €
Ein Überraschungs-Programm zeigt ausgewählte Preisträgerfilme und Publikumslieblinge der Festivaledition 2016. Mut und Neugier, sich auf Unbekanntes einzulassen und ein Potpourri des Daseins aufzusaugen, wird immer mit ungeahnten Erfahrungen belohnt. Es warten Erinnerungen, ein Urlaubstrip, die Liebe, ein amerikanischer Albtraum, das (Un)Berechenbare, Rätsel und Revolution. (95 min)
Eintritt kostenfrei – über eine Spende freuen wir uns sehr

Samstag, 24.9.

Forschungsstation und Aktionen
Ein Projekt von Franziska Barth und Miriam Bauer

Was wären wir ohne unsere scheiß Angst? Welcher brüchige Ast würde uns dann halten? Fürchterlich. Oder so herrlich. So oder so – Es wird Zeit für das »Mutlabor«. Wir sammeln, schwitzen und erhitzen, suchen und finden, generieren Mutproben und begleiten Mutprobanten. Wir treffen Schweinehunde und zarte Angstknospen. Da sind die, deren Ängste behindern, hemmen und nerven. Und die, die vor gar nichts mehr Angst haben. Aber egal, ab durch den Mut-Zoll und eintreten. Und das alles nur, damit am Ende alle sagen können: Was hamse bloß mit mir gemacht? Das Mutlabor platziert sich Samstag Nachmittag in der Reichenbacher Innenstadt, auf dem Marktplatz und, wie auch an den anderen Tagen, im Foyer des Neuberinhaus.
Eintritt: frei

Gastspiel
Tom Quaas und Anna Böhm, Dresden

»Wenn nur ich für immer jung bliebe und das Bild altern würde! Ich würde meine Seele dafür geben!« Oscar Wildes einziger Roman erschien 1890 und provozierte bei seiner Veröffentlichung einen Skandal. Umso schneller verbreitete sich der Stoff in den Folgejahren auf Theaterbühnen und im Film. Der erwünschte Publikumserfolg blieb nicht aus. Heute gehört der Stoff zum festen Kanon der Weltliteratur und fasziniert durch seine stete Aktualität. Ein märchenhaft anmutender Trick lässt Dorian Gray, in die widersprüchlichsten Facetten seiner Persönlichkeit zwischen Liebe und Grauen spurenlos hineingeraten. Egal, was ihm widerfährt, sein Spiegelbild bleibt makellos schön und jugendlich rein. Doch der Mensch dahinter kommt zunehmend ins Strudeln. Lord Henry erinnert sich… Ein Theaterabend im Wechselspiel unzähliger Perspektiven über das Leben im Schein und über den Schein in unserem Leben. Ein Gedankenspiel auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage: was ist es, das uns antreibt, nach Vollkommenheit und ewiger Jugend zu streben? (110 min)
Eintritt 12,- € ; ermäßigt 9,- €

Sonntag, 26.9.

Filmvorführung
Ein Film von und mit Schülern aus dem Reichenbacher und Greizer Umland
Vier Jugendliche und eine Dose Schwarzpulver. Das kann nicht gut gehen! Zwei der vier Freunde treffen sich wieder im Jenseits. Damit ist die Geschichte aber nicht zu ende. Sie fängt eigentlich erst an … (60 min)
Eintritt 5,- € ; ermäßigt 3,- €
Das Neuberin-Ensemble zeigt ein Programm mit den berühmten Sketchen von Loriot: der Fernsehabend, Eheberatung, das Ei … um nur einige zu nennen, enthüllen die Komik unserer Bemühungen auf dem dünnen Eis der Kommunikation. Kleinbürger stolpern über ihre großen Füße durch das Dickicht von Annahme und Wirklichkeit. (60 min)
Eintritt 9,- € ; ermäßigt 5,- €

Montag, 26.9.

Theater für Schulen und Kinder ab 10 Jahren
Mondstaubtheater, Zwickau
Als Vater von vier Kindern hat man es nicht leicht. Aber seit
dem Tod der Mutter versinkt das Leben von Tom, Max, Anny,
Elize und ihrem Vater richtig im Chaos. Die Kinder organisieren
sich selbst, während ihr Vater immer mehr den Lebensmut
verliert und sich in den Alkohol flüchtet. Sein einziger Lichtblick
ist der tägliche Besuch der netten Postbotin. Als dann
noch ein alter Freund des Vaters richtig Ärger macht, droht die
Familie auseinanderzubrechen. Wer kann die Situation jetzt
noch retten?
Die Idee des Schauspiels wurde vom Kindertheater selbst entwickelt
und gemeinsam mit der Theaterpädagogin Franziska
Rilke umgesetzt. Das Stück überrascht mit einer Mischung aus
Ernsthaftigkeit, Witz und Lebensmut. Bei Risiken und Nebenwirkungen
fragen Sie Ihre Kinder! (40 min)
Eintritt: 4,- €